Über Aljoscha

Aljoscha Brell, geboren 1980 in Wesel als Sohn einer Ballettlehrerin und eines Opernsängers, hat die ersten 18 Jahre seines Lebens auf einem Bauernhof in der Nähe von Goch verbracht. Nach dem Abitur zog er nach Berlin, um Philosophie und Neuere Deutsche Literatur zu studieren, was er jedoch bald bleiben ließ. Stattdessen arbeitet er heute als Projektleiter in einer großen deutschen Digitalagentur. 2008 war er Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloqiums Berlin, 2009 erhielt er das Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste. Sein Romandebüt "Kress" erschien 2015 im Ullstein Verlag. Er ist Vater zweier Kinder und lebt mit seiner Familie in Berlin. Sein Bruder ist der Singer/Songwriter Marcel Brell, dessen Debütalbum „Alles gut, solang man tut“ seit 2014 in den Plattenläden steht.

Bild von Aljoscha Brell Aljoscha Brell empfiehlt

„Ähnlich wie in den 1930er-Jahren“

Die Historikerin Anne Applebaum sieht in einem Interview mit dem Tagesanzeiger ein düsteres Europa aufziehen. Die Parteien und Institutionen hätten noch nicht begriffen, dass sie jetzt zu einer breiten Bewegung werden müssten. Applebaums Schlussfolgerung: "Wer sich Sorgen um die Welt von heute macht, der muss in die Politik."

Tagesanzeiger , 26.12.2016